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Router Firmware Upgrade OpenWRT 15.05.1 auf LEDE 17.01.1

Nun gut mein Router TP-Link TL-WR1043N/ND v2 hat sich ein Upgrade verdient … nachdem das letzte Upgrade nicht so glücklich verlaufen ist hatte ich davor etwas bammel.

Da jedoch LEDE ja von OpenWRT abstammt hatte ich mir einfach mal die neueste sysupgrade heruntergeladen. Über die Webpage für den Target kann man sich den SHA256 ansehen und mit seiner Datei vergleichen.

Um ein Fallback zu haben hab ich mir über „System>Backup/Flash Firmware“ ein Backup von der Konfiguration gemacht und noch die alte OpenWRT Firmware heruntergeladen. Nun kann man im selben Menüpunkt gleich auch die Firmware hinaufladen. Nachdem mir der Router den MD5 Hash der Datei anzeigt überprüfen wir den auch noch und dann Proceed!

Sop warten und geduldig sein bis sich die Router Homepage wieder aufbaut, und TaDa! es funktioniert … selbst mit den zusätzlich installierten Modulen welche ich für meine ADSL Verbindung benötige waren keine Probleme er hat sich sofort wieder eingewählt, wer hätte das gedacht :).

Also Respekt für den tollen Upgrade Process 🙂 gefällt mir.

l8t0r ;

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OpenWRT Upgrade 14.07 auf 15.05

13. Dezember 2015 Keine Kommentare

So nachdem eine neue Version(15.05 alias Chaos Calmer) von OpenWRT draußen ist und wir ja Early Adopter sind möchten wir auch die neueste Version verwenden, auf zum Upgrade.

Am einfachsten geht es wohl über das Webinterface, was auch gut in der Doku beschrieben ist.

Ich gehe davon aus dass, die vorherige Version(14.07) von OpenWRT auf dem Gerät(bei mir ein TL-WR1043ND v2) vorhanden ist.

Backup

Zunächst machen wir ein Backup um ein Fall Back zu haben.

  1. Übers Webinterface am Router einloggen.
  2. Nun im WUI auf System > Backup/Flash Firmware
  3. Hier nun bei Download Backup auf den Generate archive Knopf drücken und die Datei speichern.

Danach sollte man sich noch darüber informieren welche Pakete man selbst installiert hat bzw. auf dem Router installiert sind um kein Wunder zu erleben :). Gut beschrieben hier zu finden.

  1. SSH auf den Router
  2. Skript öffnen
    vi /tmp/listuserpackages.sh
  3. Anlegen
    #!/bin/ash
    echo "User-installed packages are the following:"
    packages="$(cat /usr/lib/opkg/status | grep -n 'user install' | cut -d ':' -f1)"'
    '
    printf %s "$packages" | while IFS= read -r nline; do
      sed -n 1,$nline' s/Package/&/p' /usr/lib/opkg/status | tail -n 1
    done
  4. Ausführen
    /bin/ash /tmp/listuserpackages.sh
  5. Nun wird eine Liste der installierten Pakete angezeigt, am besten irgendwo kurz zwischenspeichern.

Upgrade

Gut nun zum eigentlichen Upgrade wie gesagt übers Webinterface. Zunächst müssen wir uns die neue Firmware herunterladen. Idealerweise gibt es für den verwendeten Router eine Wiki-Seite auf wiki.openwrt.org und man kann sich hier direkt seine Firmware herunterladen, wohlgemerkt die UPGRADE Version.

  1. UPGRADE Version der neuen Firmware herunterladen
  2. Über das Webinterface am Router auf System > Backup/Flash Firmware > Flash new firmware image
  3. Hier den Durchsuchen Knopf drücken und die eben heruntergeladen Firmware suchen und mit dem Knopf Flash image … den Upgrade Prozess starten. Darauf achten das Keep settings aktiv ist.
  4. Warten, der Router ist nun auf sich gestellt und macht sein Upgrade man kann per Dauerping schauen wann der Router wieder erreichbar ist.

Nun sollte nach einem Reboot alles wieder da sein.

Probleme

Denkste!

Nachdem sich mein Router über ein ADSL Modem einwählt und das ppp-mod-pptp anscheinend nicht standardmäßig in der Setup ist, hatte ich einiges zu tun. Modem wieder auf MultiUser stellen, Pakete herunterladen und wieder zurück auf SingelUser stellen. Das war leider auch nicht alles, für die neue Version 15.05 benötigt er für das einwählen zusätzlich noch ein Paket kmod-nf-nathelper-extra die Referenz darauf habe ich erst nach langer, langer suche in einem Bugreport gefunden.

So jetzt geht aber wieder alles wie gewohnt.

Puh 🙂

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Upgrade Debian, Squeeze to Wheezy

Da das neue Debian 7.0, alias Wheezy, draußen ist wollen wir doch ein Upgrade von unserem Heimserver machen.

ToDo

Zunächst habe ich alle unwichtigen Dienste gestoppt:

service samba stop
service pyload stop
service transmission-daemon stop
service plexmediaserver stop
service sabnzbdplus stop

Nebenbei habe ich auch einen von mir eingerichteten Cronjob sicherheitshalber auskommentiert.

Danach habe ich ein Fullbackup mit hilfe eines TAR Befehls erstellt:

tar -zcvpf /FULLPATH/full.2013.05.09.backup.tar.gz --directory=/ --exclude=proc --exclude=sys --exclude=dev/ptr --exclude=srv .

Nun habe ich alle selbst hinzugefügte Repositories aus der source.list auskommentiert. Sowie die squeeze-backports aus der entsprechenden Datei im source.list.d Verzeichnis.

Nun kann man die source.list bearbeiten und das squeeze durch wheezy ersetzten.

cp /etc/apt/sources.list /etc/apt/sources.list.bkp
vi /etc/apt/sources.list
:%s/squeeze/wheezy/g

Laut Upgrade Anleitung soll man das Upgrade mitschneiden:

script -t 2>~/upgrade-wheezy.time -a ~/upgrade-wheezy.script

Nun gut auf dass es Funktioniere

Packetlistenupdate durchführen:

apt-get update

Testen ob ausreichend Festplattenplatz vorhanden ist:

apt-get -o APT::Get::Trivial-Only=true dist-upgrade

Minimales System-Upgrade durchführen:

apt-get upgrade

Gesamtes Upgrade anstoßen:

apt-get dist-upgrade

Problem:

Hurraa die Partition ist zu klein :/

apt-get clean

Hat geholfen wieder Platz zu schaffen nun will er folgenden Befehl um das Upgrade zu Vollenden

dpgkg --configure -a
apt-get dist-upgrade

Zeigt dass alles durchgeführt wurde und keine weiteren Packete benötigt werden.

Nachbereitung:

Da das Suhosin-Paket installiert war und dieses in der aktuellen Version von Debian angeblich nicht mehr vorhanden ist muss man folgenden Befehl ausführen.

dpkg --purge php5-suhosin
reboot

Es lebt 🙂

Die zuvor auskommentierte source.list wieder einbinden und ein update durchführen.
Da ich auch die ia32-libs verwende, muss ich wie in den Debian Notes zu finden ist die Architektur hinzufügen damit APT es auch versteht =)

dpkg --add-architecture i386
apt-get update

Nach einem Vollständigen Update aller Pakete können die ia32-libs deinstalliert werden

Die Auskommentierung der Cronjobs wieder rückgängig machen.

vi /etc/crontab

Nun noch das Finale testen der Services und gut ist’s.

Nachtrag:

Pyload wollte nicht funktionieren, dies lag daran das python-jinja2 und python-beaker nicht installiert waren.

Referenzen:

http://www.garron.me/en/linux/upgrade-debian-squeeze-wheeze-6.0-7.0.html
http://www.debian.org/releases/wheezy/amd64/release-notes/ch-upgrading.de.html
http://www.aboutdebian.com/tar-backup.htm
http://www.it-blog.net/artikel/42-Suchen-und-Ersetzen-in-Vim.html